Suchland-Bestattungen
Breite Straße 30
14199 Berlin

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Bestattungsarten

Erdbestattung

Die traditionelle Erdbestattung mit Sarg kann in einem Reihengrab oder einem vorhandenen Familiengrab bzw. von Ihnen auszuwählenden Wahlgrab (Einzel- oder Doppelgrab) erfolgen. Die Ruhefrist einer bestatteten Person beträgt in Berlin derzeit 20 Jahre (dies gilt auch für Urnenbeisetzungen). Die Angehörigen erwerben für diesen Zeitraum das sogenannte "Nutzungsrecht" an der Grabstelle.

Sind keine Angehörigen oder Personen vorhanden, die dieses Nutzungsrecht übernehmen, empfiehlt sich schon zu Lebzeiten eine Bestattungs-Vorsorgeregelung, in der z.B. auch die Grabpflege nach dem Tod abgesichert wird.

Im Menüpunkt "Bestattungsvorsorge" finden Sie weitere Informationen hierzu.

Auch anonyme Erdbestattungen sind auf einigen Friedhöfen möglich.

Feuerbestattung

Vor der Einäscherung oder auch "Kremierung" erfolgt die gesetzlich vorgeschriebene zweite Leichenschau, die im Krematorium durch einen Amtsarzt erfolgt. Die Todesursache muss vorher eindeutig festgestellt werden, da der Leichnam nach der Einäscherung nicht mehr untersucht werden kann. Die Einäscherung bedarf einer Beauftragung durch nahe Angehörige oder einer eigenen Willenserklärung, z.B. in Form eines Bestattungsvorsorgevertrages.

Grundsätzlich gibt es bei der Feuerbestattung drei Vorgehensweisen:

- mit Trauerfeier am Sarg:

Diese kann im Krematorium, einer Kirche oder auf einem Friedhof Ihrer Wahl erfolgen. Der Sarg wird im Anschluss an die Trauerfeier in das Krematorium überführt und die Urnenbeisetzung erfolgt dann zu einem späteren Zeitpunkt auf dem Friedhof oder zur See (siehe Seebestattung)

- mit Trauerfeier an der Urne:  

Die Beisetzung der Urne auf dem Friedhof erfolgt unmittelbar im Anschluss an die Trauerfeier oder auch zu einem späteren Zeitpunkt zur See.

- ohne Trauerfeier:

Die Urnenbeisetzung erfolgt in aller Stille, es findet keine Trauerfeier statt.

Folgende Grabarten für Urnenbeisetzungen sind möglich:

- Urnen-Wahlgrab (auch Familiengrab genannt)

- anonyme Urnengemeinschaftsgrabstelle

-  Urnen-Ruhegemeinschaften, die treuhänderisch gepflegt und mit einem Namensschild des/der Verstorbenen versehen werden.

In den meisten Fällen ist es ebenso möglich, eine Urne in ein vorhandenes Erdwahlgrab beizusetzen (siehe: Erdbestattung)

Baumbestattung

Voraussetzung ist die vorherige Einäscherung des/der Verstorbenen, die Beisetzung erfolgt dann entweder an einem Gemeinschaftsbaum oder an einem zuvor von Ihnen ausgewählten Familienbaum. Baumbestattungen sind in Berlin derzeit nur auf wenigen Friedhöfen möglich, als bekanntester Friedhof nahe Berlin sei hier der Ev. Südwestkirchhof Stahnsdorf genannt.

Seebestattung

Die verstorbene Person liebte das Wasser, den Urlaub am Meer oder Fernreisen zum atlantischen Ozean? Warum also nicht eine Seebestattung in Betracht ziehen? Ob nun eine Beisetzung in der Nord-/ oder Ostsee, aber auch im Atlantik, mit oder ohne Ihre persönliche Begleitung auf See, vieles ist möglich.

Voraussetzung ist auch hierbei die vorherige Einäscherung des/der Verstorbenen.

Die Seebestattung erfolgt grundsätzlich ausserhalb der "Dreimeilen-Zone", diese ist fernab von Fischfang-, Tauch- oder Wassersportgebieten. Die Beisetzung wird mit seemännischem Brauch und einer Kapitänsrede durchgeführt und ein Eintrag im Logbuch mit Angabe von Längen- und Breitengrad vorgenommen. Die Angehörigen erhalten später eine "Beisetzungsurkunde" mit allen Koordinaten.

Zur Durchführung einer Seebestattung bedarf es lediglich einer "Ausnahmegenehmigung mit Befreiung vom Friedhofszwang", die wir selbstverständlich bei der Senatsverwaltung Berlin für Sie einholen.

Sie finden in uns einen erfahrenen Ansprechpartner als Mitglied der „Deutschen Seebestattungs-Genossenschaft“.